Nachsorge
Nachsorge
Als zielführende Maßnahme der Nachsorge wird am Ende des Rehabilitationsaufenthaltes nach integrativem Ansatz in Zusammenarbeit aller beteiligten Fachgruppen ein umfassender Abschlussbericht erstellt. Zusätzlich ergeben sich durch eine genaue Beobachtung der jungen Patienten in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie oder sensorischer Integration Hilfestellungen für die weiterbehandelnden Therapeuten. Das Rehabilitationspotenzial, eine längerfristige Rehabilitationsprognose und ein notwendiger weiterführender Nachsorgeplan werden festgelegt. Dabei wird es bei den Kindern und Jugendlichen immer um das längerfristige Ziel gehen, einen möglichst hohen Grad an sozialer Wiedereingliederung zu erreichen – so ein erfolgreicher Schulabschluss, die Absolvierung einer Ausbildung und schließlich die Aufnahme der Erwerbstätigkeit trotz und mit der chronischen Erkrankung. Im Vorfeld gibt es dazu am Hof die Möglichkeit einer sozialmedizinischen Fortbil­dung mit Informationen zu Fördermöglichkeiten, Sozialleistungen, medizinischen Hilfsmitteln und Berufsbildungswerken. Durch die Kooperation mit der Rudolf Pichlmayr-Stiftung bestehen in einem „Mentoren-Programm“ zudem konkrete Möglichkeiten bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.