Psychomotorik & Bewegungstherapie
Bewegung ist mehr als Training. Sie bedeutet Vertrauen, Selbstwahrnehmung und Freude am eigenen Körper. In der Psychomotorik und Bewegungstherapie am Ederhof unterstützen wir Kinder und Jugendliche dabei, ihren Körper neu zu entdecken – achtsam, spielerisch und ohne Leistungsdruck.
Gerade nach längeren Krankheitsphasen oder einer Organtransplantation hilft Bewegung, wieder Sicherheit zu gewinnen und neue Zuversicht aufzubauen.
Was Psychomotorik am Ederhof bedeutet
Bewegung, die stärkt – körperlich und emotional
Psychomotorik verbindet Bewegung, Wahrnehmung und Erleben. Ziel ist es, motorische Fähigkeiten zu fördern und gleichzeitig das Selbstvertrauen und die emotionale Stabilität zu stärken.
Am Ederhof steht nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das positive Erleben von Bewegung – angepasst an das individuelle Entwicklungs- und Belastungsniveau jedes Kindes.
Unser Ansatz in der Bewegungstherapie
Achtsam. Spielerisch. Individuell.
Die Psychomotorik und Bewegungstherapie ist fest in den Reha-Alltag integriert und wird alters- und entwicklungsgerecht gestaltet. Dabei achten wir besonders auf eine ausgewogene Balance zwischen Aktivität und Entspannung, um Überforderung zu vermeiden.
Durch unsere naturnahe Lage werden viele Bewegungseinheiten im Freien durchgeführt – das motiviert, stärkt den Kreislauf und fördert das Wohlbefinden.
Inhalte & Methoden der Psychomotorik
Vielfältige Bewegungsangebote mit therapeutischem Ziel
In der Psychomotorik und Bewegungstherapie kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, die individuell kombiniert werden:
spielorientierte Sport- und Bewegungseinheiten
Koordinations-, Gleichgewichts- und Ausdauertraining
Förderung von Kraft, Beweglichkeit und Körperstabilität
Entspannungsangebote wie Yoga
Natur- und Outdoor-Bewegung
Alle Angebote sind darauf ausgerichtet, ein positives Körpergefühl zu entwickeln und Bewegung wieder mit Freude zu verbinden.
Theo Wiegel, Vater von Johannes (lebertransplantiert)
„Auf dem Ederhof haben wir uns das erste Mal gesehen gefühlt – ohne eine Nummer zu sein wie im Krankenhaus. Durch die tolle Betreuung der Ärzte und der Therapeutinnen konnten wir unsere Last ablegen. Johannes ist mittlerweile fast erwachsen und der Ederhof hat uns über viele Jahre begleitet.“
Was Kinder aus der Psychomotorik mitnehmen
Mehr Vertrauen in den eigenen Körper
Viele Kinder erleben durch die Bewegungstherapie:
mehr Sicherheit im eigenen Körper
gesteigertes Selbstvertrauen
Freude an Bewegung ohne Druck
bessere Koordination und Ausdauer
positive soziale Erfahrungen in der Gruppe
Diese Erlebnisse wirken oft weit über den Reha-Aufenthalt hinaus.
Doris Pflegeleiterin am Ederhof
„Es sind oft die kleinen Erfolge, die am meisten berühren – wenn Kinder plötzlich selbst an ihre Medikamente denken, Ängste abbauen oder stolz auf das sind, was sie geschafft haben. Diese Momente zeigen, warum Pflege am Ederhof so besonders ist.“
FAQ
Was ist Psychomotorik?
Psychomotorik verbindet Bewegung, Wahrnehmung und emotionale Entwicklung. Sie unterstützt Kinder dabei, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, motorische Fähigkeiten zu stärken und Selbstvertrauen aufzubauen.
Warum ist Psychomotorik nach einer Organtransplantation wichtig?
Nach einer Organtransplantation kann das Vertrauen in den eigenen Körper beeinträchtigt sein. Psychomotorik hilft, dieses Vertrauen wieder aufzubauen, körperliche Leistungsfähigkeit behutsam zu steigern und Bewegung positiv zu erleben.
Wie läuft Psychomotorik am Ederhof ab?
Die Psychomotorik findet regelmäßig in Gruppen statt und wird alters- und entwicklungsgerecht gestaltet. Die Inhalte sind spielerisch aufgebaut und werden individuell an die Belastbarkeit der Kinder angepasst.
Welche Ziele verfolgt die Bewegungstherapie?
Ziele sind unter anderem die Verbesserung von Koordination, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit sowie die Förderung eines positiven Körpergefühls und emotionaler Stabilität.
Was macht die Psychomotorik am Ederhof besonders?
Besonders ist die Verbindung aus therapeutischer Fachlichkeit, pädagogischem Ansatz und naturnaher Umgebung. Durch die Lage im Nationalpark Hohe Tauern und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entsteht ein geschützter Raum, in dem Kinder Bewegung neu entdecken können.